Hubwirbeln

Das Wirbelverfahren

Ein Verfahren mit dem fast beliebige Steigungen und Innendurchmesser bearbeitet werden können ist das Hubwirbeln.

Die Grundidee dieses Verfahrens besteht darin, die zur Erzeugung der Wendelkontur nötige Rotation des um den Steigungswinkel geneigten Werkzeuges durch eine überlagerte Rotations/Translationsbewegung zu substituieren. Der hierbei nötige Hub ist direkt von der Steigung abhängig. Zusätzlich wird das Werkzeug um den Steigungswinkel im rotierenden und oszillierenden Wirbeldorn geneigt.

Dieser Aufbau erlaubt die Verlagerung der Lager- und Getriebeeinheit aus dem Innendurchmesser heraus nach außen, die somit stabil und sicher ohne Restriktionen durch den zur Verfügung stehenden Raum konstruiert werden kann. Auch hier gewährleistet die Abstützung des Werkzeugkopfes mittels Führungsleisten am Innendurchmesser eine sichere Führung des Werkzeuges. Die Bearbeitung von Innendurchmessern ab 15 mm bei fast beliebiger Länge ist damit möglich. Zusätzlich besteht die Möglichkeit bei der Zerspanung ohne führenden Werkzeugkopf konische Konturen zu erzeugen, einschränkend wirkt hier nur die maximal zulässige Auskraglänge des Wirbeldorns.

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